erfolgreiche Kommunikation
 


Definition

Der Begriff Mobbing beschreibt negative kommunikative Handlungen von einer oder mehreren Personen, die gegen einen Menschen gerichtet sind; und die häufig und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer kennzeichnen.

Die Ursache liegt zum Teil in einer Wirtschaftsordnung, die auf Eigennutz und Konkurrenz setzt. Neben der persönlichen Verantwortung der Täter (Unfähigkeit zur positiven Konfliktbewältigung) sind als begünstigende Umstände eine Reihe betrieblicher Ursachen zu nennen: geringe Transparenz, fehlende ethischen Normen, mangelnde Streitkultur, schlechtes Führungsverhalten ...

Ein Mobbingprozess entsteht immer aus einem ungelöster Konflikt, der sich auf die persönliche Ebene verlagert. Er führt bei den Betroffenen zu schweren psychischen und physischen Beschwerden , die so massiv sind, dass nicht wenige von ihnen den Selbstmord als Weg aus ihrer Isolation und Verzweiflung suchen.

Mobbing ist keine Bagatelle!.

Neben der unmittelbaren Hilfe für Betroffene (in Form von Schulung oder Beratung) gibt es die Möglichkeit zur direkten Intervention in Form von Supervision u. Mediation , sowie eine Reihe präventiver Maßnahmen.

Hier sind die Betriebe gefordert, weil sich ein schlechtes Arbeitsklima, welches von Neid, Frustration, Angst, Intrigen und Fehlinformationen geprägt ist, spürbar negativen Einfluss auf die Produktivität hat. Ferner entstehen vermeidbare Kosten durch einen zu hohen Krankenstand und eine hohe Fluktuation von Mitarbeitern.

Je früher eine Intervention in einen Mobbingprozess erfolgt, umso größer sind die Erfolgsaussichten eine weitere Eskalation zu verhindern. Mit diesem Test können Sie überprüfen, ob es an Ihrem Arbeitsplatz Mobbing gibt.









      als Kinder haben wir Sprechen gelernt - als Erwachsene sollten wir lernen einander zu zu hören
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